Phoenix - Nach wochenlangem Kampf gegen die Flammen ist es den Feuerwehrleuten in Arizona endlich gelungen, den größten Waldbrand in der Geschichte des US-Bundesstaates zu löschen. Um die Gegend von den verbliebenen glimmenden Funken zu säubern, arbeiteten dort aber auch am Sonntag noch rund 1.100 Feuerwehrmänner, wie eine Sprecherin der Feuerwehr erklärte.Land muss revitalisiert werden Als der Brand Ende Juni noch außer Kontrolle war, waren nahe der gefährdeten Stadt Show Low rund 4.400 Feuerwehrleute im Einsatz. Das von Planierraupen zerstörte Land muss revitalisiert werden. Auf der verbrannten Erde sollen Grassamen ausgestreut werden, um die Erosionsgefahr zu mildern, die während der bald einsetzenden Regenzeit droht. Schaden von etwa 28,8 Millionen Euro Etwa 30.000 Menschen, die aus neun Ortschaften vor den Feuern geflohen waren, durften in der vergangenen Woche wieder in ihre Häuser zurückkehren. Das Feuer hat 467 Gebäude zerstört und einen Schaden von mindestens 28 Millionen Dollar (rund 28,8 Millionen Euro) angerichtet. Die Löscharbeiten kosteten nach Schätzungen der Behörden weitere 43 Millionen Dollar (rund 44,2 Millionen Euro). (APA/AP)