Prag/Wien - Zeitgleich in Prag und Wien präsentierte sich am Montag das Österreichisch-Tschechische Dialogforum, dem über 100 Intellektuelle, Künstler sowie Personen aus dem öffentlichen und dem Wirtschaftsleben angehören. Ziel ist eine Verbesserung der nachbarschaftlichen Beziehungen abseits der Politik, der von tschechischen wie österreichischen Initiatoren mangelnde Klugheit vorgeworfen wurde. Die EU-Erweiterung sei eine historische Chance, die Spaltung Europas zu überwinden, Vetodrohungen seien der falsche Weg.

Mitglieder des Forums sind neben ehemaligen und zukünftigen Ministern in Prag Heinrich Neisser, ehemaliger Zweiter Nationalratspräsident, die grüne Abgeordnete Ulrike Lunacek, der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Lorenz Fritz, und die Publizistin Barbara Coudenhove-Calergi. (DER STANDARD, Printausgabe, 9.7.2002, juv)