Taipeh - Taiwanesische Bergungseinheiten haben am Dienstag mehr als 110 chinesische Fischer gerettet, deren Boot vor der Küste des Inselstaates in Brand geraten war. Die Rettungsarbeiten wurden von einem tropischen Sturm mit hohem Seegang erschwert. Offenbar die gesamte Besatzung des in Seenot geratenen Fischerbootes konnte jedoch in Sicherheit gebracht werden, wie ein Sprecher der taiwanesischen Küstenwache erklärte, die Hubschrauber und Rettungsboote eingesetzt hatte. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hafenstadt Kaohsiung im Süden von Taiwan. Als Ursache für das Feuer wurde ein Kurzschluss vermutet. Das in Brand geratene Schiff diente den Chinesen, die für taiwanesische Fischereiunternehmen arbeiten, als Schlafstatt, weil ihnen keine Visa zum Landgang erteilt werden. (APA/AP)