Wien - Acht Jahre nach dem Abstieg kehrt der Wiener Sportklub am Mittwoch in die Fußball-Bundesliga zurück. Der Traditionsklub aus Hernals, österreichischer Meister 1922, 58 und 59, soll sich in der kommenden Saison der Red Zac Ersten Liga etablieren und als "sauberer und transparent geführter" Verein präsentieren, betonte Sportklub-Präsident und AXA-Vorstand Franz Fuchs bei einer Pressekonferenz am Montag. Das Jahresbudget des Aufsteigers beträgt laut Fuchs "etwa 1,2 bis 1,5 Millionen Euro", mit Wienstrom wurde ein zweiter Hauptsponsor an Land gezogen. Sportklub-Trainer Wilhelm Kaipel hat 27 Spieler zur Verfügung, ein siebenter Platz ist für ihn "durchaus machbar". "Dennoch brauchen wir zusätzlich ein bis zwei Spieler mit Bundesliga-Erfahrung", erklärte Kaipel, der auf "eine rasche Akklimatisierung und eine systematische Steigerung" seines Teams in der Ersten Liga hofft. Dreijahresplan Wie schon in den vergangenen Saisonen soll auch diesmal ein "Drei-Jahres-Plan" der Garant für ein stetiges Vorwärtskommen der Dornbacher sein. Deshalb ist laut Kaipel der Klassenerhalt im ersten Bundesligajahr oberstes Ziel, um in den darauf folgenden Spielzeiten den Anschluss ans obere Mittelfeld zu finden und in weiterer Folge um den Aufstieg in die T-Mobile-Bundesliga mitzuspielen. "Der Auftakt gegen Mattersburg daheim und gegen Meisterschaftsfavorit Austria Lustenau auswärts wird ganz wichtig", ist Neuerwerbung Amir Bradaric überzeugt. Als größtes Plus bezeichnete der Mittelfeldregisseur das Publikum: "Es ist unser zwölfter Mann." Durchschnittlich 2.500 Zuschauer werden am Sportklub-Platz erwartet. Neben den sportlichen Zielen ist man seitens der Vereinsführung auch um die Sanierung des Stadions bemüht, die in den kommenden drei Jahren sukzessive abgewickelt werden soll. Rechtzeitig zum Bundesliga-Auftakt wurde auch die neue Homepage des Sportklubs präsentiert, die unter http://www.wienersportklub.at seit Montag im Netz zu finden ist.(APA)