Los Angeles - Das Erscheinen einer Single des US-Popsängers Michael Jackson für Opfer der Anschläge am 11. September in den USA ist fraglich. Seinem Sprecher zufolge hat sich Jackson mit dem Produzenten überworfen. Jackson habe erfahren, dass der Produzent in Pornografie-Geschäfte verwickelt sei, sagte sein Sprecher Dan Klores am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Daraufhin habe der selbst ernannte "King of Pop" sämtliche Kontakte zu dem Produzenten abgebrochen. Videos produziert In einem Zeitungsinterview hatte dieser kürzlich zugegeben, mehrere pornografische Videos produziert zu haben. Die Aufnahme des Liedes "What More Can I Give" war bereits im Oktober abgeschlossen worden. Neben Jackson wirkten weitere Musiker wie Mariah Carey, Ricky Martin, Celine Dion, Tom Petty und Julio Iglesias mit. Jackson hatte gehofft, damit rund 50 Million Dollar (etwa 50,4 Millionen Euro) für einen Fonds zu Gunsten der Überlebenden sowie der Hinterbliebenen der Anschlagsopfer zu sammeln. Bei den Anschlägen in New York und bei Washington, für die die USA den Moslem-Extremisten Osama bin Laden verantwortlich machen, wurden rund 3.000 Menschen getötet. (APA/Reuters)