London - Wer viel arbeitet und wenig schläft, unterliegt einem besonders hohem Gesundheitsrisiko. "Eine Arbeitszeit von mehr als 60 Stunden in der Woche und regelmäßiger Schlafmangel können das Risiko eines Herzinfarkts verdoppeln", berichtet die Fachzeitschrift "Occupational and Environmental Medicine" am Mittwoch. Bei zwei Werktagen mit durchschnittlich fünf oder weniger Stunden Schlaf verdopple oder verdreifache sich sogar das Risiko. Eine japanisch-britische Studie verglich die Lebensgewohnheiten einer Gruppe von Männern, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, mit einer vergleichbaren gesunden Gruppe. Die Infarkt-Gruppe arbeitete länger, entspannte sich seltener und schlief weniger als die gesunde Gruppe. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die optimale Arbeitswoche höchstens 40 Stunden haben sollte. Wer mehr arbeitet, sollte mehr schlafen und längere Pausen einlegen. (APA/Reuters)