Der PDA-Hersteller Palm dürfte sich in absehbarer Zeit nicht dem Trend der Linux-Handhelds anschließen. Die seit einiger Zeit kursierenden Gerüchte, dass der PDA-Hersteller in Zukunft auf eine OpenSource-Basis bei kommenden Betriebssystemen setzen würde, wurden nun entkräftet. Laut einem Bericht von The Register verfügt Palm derzeit nicht über genügend Entwickler um OpenSource für den mobilen PDA-Markt nutzen zu können. Be und Symbian Palm hatte im August 2001 das Entwicklerteam von Be übernommen und bereits 1999 eine Zusammenarbeit mit Symbian beschlossen, um dessen Software-Kernel für die kommenden PalmOS zu verwenden. Zwar verwendet Palm derzeit nicht die embedded Version von BeOS, BeIA, die speziell für das NatSemi x86 System entwickelt wurde, sondern eine überarbeitete Variante für ARM. Linux-Pläne an den Nagel gehängt Zwar plante Palm laut Medienberichten schon länger einen Linux-PDA, doch verliefen - im Gegensatz zu Sharp und Samsung - diese Bemühungen ergebnislos im Sand. Einige Entwickler, die eine Förderung eines Linux-PDAs versucht und geplant hatten, haben mittlerweile das Unternehmen schon wieder verlassen. User dürfen also weiter gespannt zusehen und abwarten ob Palm in seinen kommenden Betriebssystemen einen neuen Innovationsschub für die Branche bringen wird oder ob sich der Verzicht auf Linux als Schuss nach hinten auswirken wird.(red)