New York - Der US-Telekomausrüster ADC Telecommunications hat seine Prognosen für das laufende dritte Geschäftsquartal gesenkt. Als Grund gab das Unternehmen am Mittwoch die anhaltend niedrigen Investitionen in Telekom-Zubehör an. ADC rechne nun für das Ende Juli ablaufende Quartal mit einem Pro-Forma-Verlust von fünf bis sieben Cent je Aktie, teilte der Konzern mit, der unter anderem Produkte für Hochgeschwindigkeitsverbindungen per Internet herstellt. Ende Mai hatte ADC noch einen geringeren Verlust von fünf bis sechs Cent je Aktie prognostiziert. Analysten rechneten zuletzt im Schnitt mit einem Quartalsverlust von fünf Cent je Aktie. ADC senkte auch seine Erwartungen für den Umsatz im dritten Quartal auf 235 bis 245 Mill. Dollar (237 bis 247 Mill. Euro). Zuletzt hatte das Unternehmen sowohl für das dritte als auch das vierte Quartal jeweils zwischen 275 und 295 Mill. Dollar prognostiziert. (APA/Reuters)