Hongkong - Die zunehmende Video-Piraterie in Asien hat die Filmindustrie 2001 um Einnahmen in Höhe von 598 Millionen Dollar (602 Mill. Euro) gebracht. Das teilte die Motion Picture Association (MPA), der die wichtigsten US-Filmstudios angehören, am Mittwoch in Hongkong mit. Dabei sei der Schaden in China mit rund 160 Millionen Dollar am größten, gefolgt von Malaysia (40 Mio), Taiwan (35 Mio) und den Philippinen (28 Mio). Publikumshits werden oft schon wenige Tage nach dem Kinostart in den USA als illegale Video-Kopie in asiatischen Ländern angeboten.4,7 Millionen eingezogene illegale DVD-Kopien Um dem Problem Herr zu werden, hat die MPA jetzt eine 150.000 Dollar teure Kampagne initiiert, bei der Hinweise auf Video-Piraten belohnt werden. Allein die Zahl der eingezogenen illegalen DVD-Exemplare stieg von Null im Jahr 1998 auf 4,7 Millionen im vergangenen Jahr. (APA/dpa)