London - Die Spermien der Waldmaus machen sich im Team auf den Weg zur Eizelle. Dadurch sind sie eineinhalbmal so schnell wie einzelne Samenzellen, berichtet das britische Fachmagazin Nature. Da sich Waldmäuse mit möglichst vielen Weibchen paaren, herrscht zwischen den Samenzellen verschiedener Männchen ein Wettstreit um die Befruchtung der Eizelle. Somit ist es für die Spermien eines Tieres besser zu kooperieren, anstatt sich zu konkurrenzieren. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11. 7. 2002)