Barcelona - Die Gesundheitslücke zwischen Arm und Reich hat auf der Internationalen Aids-Konferenz in Barcelona hitzige Debatten hervorgerufen. Aktivistengruppen warfen den Industrieländern vor, mit wirtschaftlicher Ausbeutung der Entwicklungsländer die Verbreitung von Aids zu beschleunigen. Sie forderten eine stärke Unterstützung der armen Staaten und riefen die Pharmaunternehmen zur Senkung ihrer Preise für Aids-Medikamente und zur Freigabe von Patenten auf. (DER STANDARD, Printausgabe 11.07.2002)