Unfreiwillige Werbung für Wodka hat den polnischen Skispringer Adam Malysz verstimmt. Das Konterfei des 24-Jährigen ziert seit kurzem Wodka der Marke "Malyszova", der in tschechischen Geschäften in der Grenzregion Polens verkauft wird. "Etikettenschwindel" Das sei Etikettenschwindel, betonte das Management des Sportlers. "Adam ist ganz verstört", verriet Jacek Kisielewski, einer der Malysz-Berater. "Sein Bild wurde ohne Genehmigung verwendet - und dann auch noch für Alkohol." Die ersten Beweise für die hochprozentige Malysz-Vermarktung seien vor etwa zehn Tagen in dessen südpolnischer Heimat aufgetaucht. Laut Etikett wird der Wodka in Hamburg hergestellt. Kisielewski hat bereits Anwälte in Deutschland und Polen eingeschaltet. "Wir wollen feststellen, wer den Alkohol herstellt und vertreibt", sagte er. Außerdem beantragte er beim tschechischen Wirtschaftsministerium, den Malysz-Wodka vom Markt zu nehmen. Malysz hatte bereits zuvor angekündigt, in seiner Zeit als aktiver Sportler keinerlei Werbung für Alkohol machen zu wollen. (APA/dpa)