Sacramento - Eine ungewöhnlich starke Hitzewelle hat sich über den Westen der USA gelegt und lässt die Sorge vor drohenden Waldbränden und Energieknappheit täglich wachsen. Klimaanlagen laufen rund um die Uhr, in Kalifornien wurde bereits vor Stromausfällen gewarnt. Anders als in der Energiekrise des vergangenen Jahres erklärten die Versorger am Mittwoch aber, umfassende Stromabschaltungen seien nicht zu erwarten, da mittlerweile 13 neue Kraftwerke ins Netz einspeisten.Temperaturen mit weit über 40 Grad Celsius Mit teilweise weit über 40 Grad Celsius brachen die Temperaturen in zahlreichen Städten der westlichen US-Staaten ihre Rekordmarken: In Sacramento in Kalifornien wurden 44 Grad gemessen, Reno in den Bergen Nevadas litt unter einer Hitze von 42 Grad - eine Temperatur, die seit mehr als 70 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Einwohner der Stadt meldeten, sogar ihre automatische Löschanlage im Haus hätte auf die Hitze reagiert und sich eingeschaltet. Platschbecken erreichen gefährliche Wassertemperaturen Nahe Reno wurden Kinder schon um 10.00 Uhr morgens aus einem Plantschbecken geholt, weil die Wassertemperatur auf gefährliche Höhe gestiegen war. "Man müsste sich fünfteilen können", klagte der Besitzer eines Klimaanlagenbetriebs. Seine Leute seien ständig im Einsatz. In Redding sollte das Thermometer am Donnerstag den Prognosen zufolge sogar 48 Grad anzeigen. (APA/AP)