Innsbruck - Nach der angekündigten Verlagerung des Novartis Generics-Headquarters von Kundl nach Wien hat das Unternehmen am Donnerstag die damit einhergehenden Personalveränderung präzisiert: Zwischen 20 und 30 Mitarbeiter aus der bestehenden Kundler Mannschaft sollen an den neuen Führungsstandort in der Bundeshauptstadt übersiedeln, erklärte Christian Seiwald, Leiter des Konzernsektors Novartis Generics. Insgesamt sollen im Zug des Aufbaus des neuen Wiener Standortes bis Anfang 2004 rund 100 Arbeitsplätze geschaffen werden, sagte Seiwald. Ein Großteil dieser Stellen werde neu geschaffen und resultiere aus der Trennung der globalen Funktionen für den Sektor Generics von jenen für den Standort Kundl sowie aus dem Aufbau des neuen Geschäftsbereiches Biopharmaceuticals. Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit eigenständigen Unternehmen tätig, beschäftigt über 2.700 Mitarbeiter und erzielte 2001 einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro. Die jährlich in Österreich getätigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf rund 103 Mill. Euro. Der Exportanteil beträgt insgesamt 89 Prozent, wobei das Exportgeschäft insbesondere für die Sektoren Generics (Biochemie GmbH in Tirol) und Tiergesundheit eine zentrale Rolle spielt. (APA)