Nach einem Bericht des Wall Street Journals kühlt der Konflikt zwischen Microsoft und Sun Microsystems über die zukünftigen Standards für Online-Authentifizierung weiter ab. So erklärte Eric Dean, CEO der Liberty Alliance, dass Services, die auf Liberty-Technologie aufbauen, schlussendlich auch mit Passport benutzt werden können. Die Ankündigung kommt, kurz bevor die von Sun ins Leben gerufene Liberty Alliance ihre technischen Spezifikationen für ihr Singel-Sign-On-Service veröffentlicht. Die Pläne Microsoft und Sun hatten jeweils im vergangenen Jahr ihre konkurrierenden Pläne für Single-Sign-on-Systeme vorgestellt. Diese Services sollen vor allem Benutzern den Zugang zu E-Commerce-Transaktionen erleichtern, indem sie sich nicht bei jeder Webseite von neuem mit allen Daten anmelden müssen. Während Passport vor allem von Microsoft vorangetrieben wird, ist die Liberty Alliance eine Gruppe von 40 großen US-Unternehmen rund um Sun. Die technischen Spezifikationen der Liberty Alliance für das "Identity Management" sollen ab Montag über das Internet verfügbar sein. Damit wird es Unternehmen ermöglicht, ihre eigenen Systeme für das Verwalten von Benutzerinformationen entwickeln und mit denen von Partnerunternehmen zu verbinden. Der neue Versöhnungskurs von Sun wurde bereits durch den Beitritt des Unternehmens zur WS-Security-Initiative von Microsoft, VeriSign und IBM vorbereitet. Dieses Projekt legt die Sicherheitsstandards für Web-Services fest. Diese Webservices wiederum sollen langfristig von diesen Single-Sign-On-Services profitieren.(pte)