Harare - Die Internationale Katholische Kommission für Migration (ICMC) hat zwei ihrer Mitarbeiter in Simbabwe wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Flüchtlingen entlassen. Die Männer sollen Schutzbefohlene missbraucht und Sex als Gegenleistung für Unterstützung gefordert haben, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Nach Gesprächen mit Flüchtlingen schienen die Vorwürfe berechtigt, hieß es in der Erklärung weiter. Bei den Beschuldigten handelt es sich um den Direktor eines Programms und einen Projektmanager eines Flüchtlingslagers im Osten Simbabwes. Anfang des Jahres hatte ein Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR und der Kinderschutzorganisation Save the Children für Aufsehen gesorgt, wonach Mitarbeiter der UNO und anderer Hilfsorganisationen in Westafrika minderjährige Flüchtlingskinder sexuell missbraucht haben sollen.(APA)