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Bei dem schwersten Unwetter in Berlin und Brandenburg seit 30 Jahren sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Bei Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 152 Kilometern pro Stunde entstand am Mittwochabend Sachschaden in Millionenhöhe

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Die meisten von ihnen wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen, im brandenburgischen Mühlenbeck nördlich von Berlin starb ein 18-Jähriger unter einem eingestürzten Laubendach.

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Bei Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 152 Kilometern pro Stunde entstand am Mittwochabend Sachschaden in Millionenhöhe. Das Unwetter war nach Meinung des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam trotz aller Folgen nicht das bisher heftigste. Die Wetterexperten erinnerten an einen verheerenden Sturm am 13. November 1972, der den ganzen Tag getobt habe.

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Ein Flugzeug der Schweizer Linie Swiss musste laut Angaben des brandenburgischen Lagedienstes auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz Werneuchen im Osten Berlins notlanden. Das Fahrwerk der Propellermaschine wurde dabei schwer beschädigt, die 20 Passagiere blieben unverletzt. Der Flug sollte ursprünglich den Flughafen Berlin/Tegel ansteuern, wurde aber wegen des Unwetters mehrmals umgeleitet. Als der Treib-stoff zur Neige ging, habe sich der Pilot zur Landung in Werneuchen entschlossen, sagte der Sprecher. Der Flughafen Tegel war vorübergehend gesperrt worden. Mehrere Maschinen wurden auf andere Flughäfen in Deutschland und im Ausland umgeleitet.

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Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren alleine in Berlin mit 1500 Helfern im Großeinsatz. Nach einer ersten Bilanz knickte der Sturm fast 1500 Bäume um und riss etwa 170 Bauteile mit sich. Schäden gab es auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Bayern.