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Ob die USA die Kubaner so zum Kapitalismus verführen können...?

Foto: APA/Jens Büttner
Havanna - Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahrzehnten ist am Donnerstag (Ortszeit) eine Ladung Apfelkisten aus den USA in Kuba angekommen. Der Chef der kubanischen Importfirma Alimport, Pedro Alvarez, sprach von einem "historischen Ereignis", als er vor Journalisten in einen US-Apfel biss. Der Lieferung im Wert von umgerechnet gut 20.000 Euro sollten weitere Obst- und Gemüsesorten wie Birnen und Erbsen folgen, sagte Alvarez. Eine Vertreterin des westlichen US-Bundesstaates Washington, aus dem die Äpfel kamen, freute sich über "einen neuen Markt mit großem Potenzial". Die Fracht gehört zu einer Reihe von Lieferungen, die Washington nach den schweren Verwüstungen durch den Hurrikan Michelle auf der kommunistischen Insel im vergangenen Jahr trotz des Handelsembargos erlaubte. Zuvor waren bereits Reis, Mehl und Sojabohnen gebracht worden.(APA)