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Bangkok - Die thailändische Urlaubsinsel Koh Samui leidet unter einer dramatischen Wasserknappheit. Die Wasserreserven seien beinahe aufgebraucht, sagte ein Behördensprecher am Freitag. Grund seien mangelnde Niederschläge in den vergangenen Monaten. Derzeit könnten täglich nur rund 900 Kubikmeter Wasser ins Netz gespeist werden, nachdem ein Wasserfall fast versiegt sei, so der Sprecher. Normal sind rund 9.000 Kubikmeter pro Tag, um die Haushalte und 310 Hotels der Insel zu versorgen. Sollte der Regen weiter ausbleiben, müsse die Wasserversorgung vollständig eingestellt werden. Nach Angaben der Tourismusbehörden greifen zahlreiche Hotels bereits auf eigene Quellen zurück oder kaufen Wasser von Anrainern. Koh Samui liegt im Golf von Thailand 644 Kilometer südlich von Bangkok und 76 Kilometer vom Festland entfernt. (APA/AFP/red)