Eisenstadt - Heftige Gewitter gestern, Samstag, Nachmittag sorgten auch bei den Feuerwehren im nördlichen Burgenland für Hochbetrieb. Innerhalb von zweieinhalb Stunden nahm die Alarmzentrale hunderte Notrufe entgegen. 23 Feuerwehren wurden alarmiert, und etwa 500 Mann waren im Einsatz, so die erste Bilanz des Eisenstädter Landesfeuerwehrkommandos. Die genaue Anzahl der ausgepumpten Keller und Häuser stand allerdings noch nicht fest. Am stärksten waren die Gemeinden Gols, Illmitz und Pöttsching von den heftigen Gewittern betroffen. Allein in Gols rückten die Feuerwehren zu rund 100 überfluteten Objekten aus. In Rust und Mörbisch schlug der Blitz in den Schilfgürtel ein. Das dabei entstandene Feuer konnten aber rasch gelöscht werden. In Kaisersteinbruch brannte ein Schuppen mit Stroh nach einem Blitzschlag ab. Verletzt wurde bei dem Unwetter niemand. (APA)