Innsbruck - Ein toter Säugling ist am Wochenende in einer Innsbrucker Wohnung entdeckt worden. Die Mutter wurde "in einem äußerst bedenklichen Gesundheitszustand" in die Klinik eingeliefert und konnte vorerst nicht einvernommen werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien angelaufen, teilte die Kriminalpolizei der mit.Obduktion Eine Obduktion des toten Säuglings habe ergeben, dass das Kind kurz nach seiner Geburt ertränkt worden sei, erklärte der zuständige Innsbrucker Staatsanwalt Wilfried Siegele. Das Baby war am Samstag gegen 17.30 Uhr in einen Plastiksack eingewickelt im Schlafzimmer der Innsbrucker Wohnung gefunden worden. Mutter in schlechtem Gesundheitszustand Nach Angaben der Kriminalpolizei dürfte der Säugling kurz zuvor geboren worden sein. Der genaue Zeitpunkt der Geburt sei aber vorerst nicht bekannt. Weitere Erkenntnisse soll die Einvernahme der Mutter liefern. Damit sei aber auf Grund ihres schlechten Gesundheitszustandes frühestens am Dienstag zu rechnen, teilte Siegele mit. Die Ermittlungen liefen indes weiter auf Hochtouren. Mutterwurde nach Blutungen operiert Nach Hinweisen von Verwandten sei das Kind am Samstagabend von der Polizei tot aufgefunden worden. Ob es sich dabei um einen Unfall oder eine Verzweiflungstat gehandelt hat, sei bisher nicht bekannt. Die Mutter, eine Tirolerin, wurde nach Blutungen in der Innsbrucker Klinik operiert. (APA)