Peking - Das einzige in Gefangenschaft gehaltene Exemplare der seltenen Art der chinesischen Flussdelfine ist tot. Nach mehr als 22 Jahren in seinem 300 Quadratmeter-Becken in Wuhan sei Qiqi am Sonntag ganz plötzlich gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua. Die Wissenschafter des Hydrobiologischen Instituts vermuteten Altersschwäche für den überraschenden Tod des Versuchsdelfins. Er habe sich am Samstag noch ganz normal verhalten. Qiqi war 1980 von einem Fischer gefangen worden und wurde anschließend von den Wissenschaftern aufgezogen. Er gehört zu der seltenen Delfin-Art, die nur im Jangtse-Fluss vorkommt. Von ihr gibt es heute schätzungsweise nur noch 100 Exemplare. Der chinesische Flussdelfin ist das seltenste Säugetier der Welt. Er gehört zu den gefährdesten Tierarten überhaupt. (APA)