Salzburg - Während der ersten Zeugeneinvernahme bei der Fortsetzung des Kaprun-Prozesses im Salzburger Kolpinghaus ist Montagvormittag ein Beschuldigter zusammengebrochen. Ersten Angaben zufolge soll der Betriebsleiter einen Kreislaufkollaps erlitten haben. Ein Gletscherbahnmitarbeiter war über Bergeübungen im Tunnel befragt worden, als dem Betriebsleiter plötzlich schlecht und er weiß im Gesicht wurde. Richter Manfred Seiss Rettung veranlasste, dass die Rettung verständigt werde und unterbrach um 9.40 Uhr die Verhandlung. Richter Seiss eröffnete die Verhandlung um 10.10 Uhr wieder - allerdings ohne Anwesenheit des Betriebsleiters. Sein Verteidiger Wilfried Haslauer stimmte dem zu und erklärte, dass sein Mandant vielleicht im Laufe des Tages wieder am Prozess teilnehmen werde. (APA)