Wien - Anhaltend rückläufigen Einfuhren bei leicht steigenden Ausfuhren haben das traditionelle Handelsbilanzdefizit Österreichs im ersten Jahresdrittel 2002 von 2,14 auf 0,43 Mrd. Euro schrumpfen lassen. Während die Importe um 4,3 Prozent auf 25,66 Mrd. Euro sanken, stiegen die Exporte um 2,2 Prozent auf 25,23 Mrd. Euro. Diese vorläufigen Zahlen gab die Statistik Austria am Montag bekannt. Aus den EU-Ländern bezog Österreich bis April Waren im Wert von 16,89 Mrd. Euro (minus 2,9 Prozent), der Wert der entsprechenden Versendungen betrug 15,45 Mrd. Euro (minus 0,9 Prozent). Das Handelsbilanzdefizit mit der Union verringerte sich von 1,80 auf 1,43 Mrd. Euro. Österreichs Außenhandel mit Drittstaaten (Nicht-EU-Ländern) fiel im Vergleich zur Periode Jänner bis April 2001 bei den Einfuhren mit 8,77 Mrd. Euro um rund 7 Prozent geringer aus, bei den Ausfuhren jedoch mit 9,78 Mrd. Euro um 7,6 Prozent höher. Aus der negativen Handelsbilanz mit Drittländern, die in den ersten vier Monaten des Vorjahres noch minus 0,34 Mrd. Euro betragen hatte, wurde heuer ein Aktivum in Höhe von rund einer Milliarde Euro.(APA)