Moskau - Der russische Staat will seinen Anteil von sechs Prozent an der führenden russischen Erdölgesellschaft Lukoil am 31. Juli an die Londoner Börse bringen. Die Papiere sollen als so genannte Globale Hinterlegungszertifikate (GDR) platziert werden, sagte Lukoil-Präsident Wagit Alekperow am Montag in Wolgograd. (658 Mill. Euro) einnehmen. Analysten russischer Investmentfirmen gehen von einem Preis von 800 Mill. Dollar aus. Die Regierung wollte das Paket ursprünglich 2001 privatisieren. Wegen der ungünstigen Marktlage war der Börsengang aber verschoben worden. Im vergangenen Jahr hatte Lukoil einen Gewinn vor Steuern in Höhe von knapp 112 Mrd. Rubel (3,54 Mrd. Euro) erwirtschaftet und damit sieben Prozent weniger als 2000. Der Reingewinn schrumpfte um etwa zehn Prozent auf 87,5 Mrd. Rubel. Die Förderung nahm in dem Berichtszeitraum um 0,6 Mill. Tonnen auf 78,3 Mill. Tonnen zu. (APA/dpa)