Innsbruck - Nachdem am vergangenen Wochenende in einer Innsbrucker Wohnung ein totes Baby gefunden worden ist, liefen auch am Dienstag die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Wie der zuständige Staatsanwalt Wilfried Siegele erklärte, könnte die Mutter des kleinen Buben frühestens am Nachmittag zu den näheren Umständen befragt werden. Wie die Obduktion ergeben hatte, wurde das Kind kurz nach seiner Geburt ertränkt. Nach wie vor unklar war aber vorerst, wie es dazu gekommen war. Möglicherweise könnte es sich um einen Unfall gehandelt haben, aber auch eine Verzweiflungstat wurde zunächst nicht ausgeschlossen. Ermittelt werde zunächst auch, ob eine weitere Person an der Tragödie beteiligt gewesen war. Auch die Identität des Vaters war der Staatsanwaltschaft bisher noch nicht bekannt. (APA)