Kairo - Ein 29-jähriger Ägypter hat in Kairo seine Ehefrau bei einem Streit um das Haushaltsgeld angezündet und bei lebendigem Leib verbrennen lassen. Wie die Kairoer Tageszeitung "Al- Gumhuria" berichtete, hatte sich die 28 Jahre alte Frau im Laufe der Auseinandersetzung selbst mit flüssigem Gas, das man in Ägypten ins Putzwasser gibt, übergossen. Sie droht in ihrer Verzweiflung damit, sich anzuzünden. Der Ehemann nutzte die "Gelegenheit" und griff zu einem Streichholz. Als die Rauchentwicklung stärker und die Schreie der Frau lauter wurden, flüchtete der Mann unbemerkt aus der Wohnung und kehrte anschließend mit Unschuldsmine zurück. Gemeinsam mit den Nachbarn ging er in die Wohnung, täuschte Entsetzen vor und brachte seine Frau ins Krankenhaus. Dort konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden. (APA/dpa)