Die Mobilkom Austria , Mobilfunktochter der börsennotierten Telekom Austria (TA), startet im Herbst 2002 mit einer Handelsplattform und hauseigenem System zur Bezahlung via Handy. Verrechnet wird dabei monatlich über die A1-Rechnung oder paybox – Service. Zunächst erfolgt die Abwicklung der Zahlung via SMS-Kurzmitteilung bzw. über drahtloses Internet via WAP. Später sollen auch die neuen Technologien MMS (Multimedia Messing Service) und UMTS (Universal Mobile Telecommunication Service) eingebunden werden. Kooperation für eine mobile Handelsplattform Die Entwicklung erfolgte gemeinsam mit dem Systemhaus Commaro , einer Tochter des Kärntner Softwareentwicklers Uniquare. Der Kauf eines Produktes via Werbesendung, Plakat, Schaufenster oder Katalog soll in Zukunft über das Handy abgewickelt werden können. Der Kunde, der etwa in einem Versandkatalog blättert, soll durch einfaches Senden eines Produkt-Codes eine Bestellung durchführen können. Bezahlt wird über die A1 Rechnung oder über paybox. Geliefert wird das erworbene Produkt vom jeweiligen mobilkom austria Partnerhändler. Einfach und spontan bestellen "Die Lösung ist darauf ausgerichtet, dass Kunden via SMS und WAP sehr einfach und spontan Produkte bestellen können. Ein weitgefächertes Angebot mit vielen Partnerunternehmen stellt dafür eine wichtige Basis dar. Commaro hat die Wünsche von mobilkom austria für diese Plattform bestmöglich umgesetzt. Wir konzentrieren uns derzeit auf Kooperationen, die dem Kunden Zugang zu möglichst vielen Branchen bieten," so Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb, mobilkom austria. Die Erweiterung auf Folgetechnologien - wie MMS und den Möglichkeiten von UMTS - wurde bereits bei der Entwicklung des Projekts berücksichtigt. Eine Grundlage dafür, dass der Fortschritt der Technologie dem User bestmögliche Bedingungen schafft.(red/APA)