Wien - Nach dem Anschlag auf eine 27-köpfige Touristengruppe in Pakistan am Wochenende kehren ersten von fünf Österreichern am Dienstag nach Hause zurück. Gemeinsam mit einer Slowenin und den deutschen Mitgliedern der Reisegruppe wurden die Österreicher am Dienstagnachmittag am Flughafen Frankfurt von einer Delegation des Reiseveranstalters "Rotel Tours" empfangen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens im Gespräch mit der APA. Bei dem Anschlag auf den Bus der Gruppe waren insgesamt zwölf Menschen verletzt worden, darunter auch eine 60-jährige Wienerin. Zwei der Österreicher sollten von Frankfurt mit einem Anschlussflug nach Wien weiterfliegen, wo sie um 17.05 Uhr ankommen sollen. Die anderen drei Österreicher reisten mit dem Zug weiter, hieß es bei "Rotel Tours". Weitere Details waren noch nicht bekannt. Bei dem Anschlag auf den Bus einer Reisegruppe im Norden Pakistans waren am Samstag zwölf Menschen verletzt worden. Unter ihnen befanden sich eine Wienerin, sieben Deutsche und eine Slowenin. Die Touristen hatten auf dem Weg nach China an einer pakistanischen Ausgrabungsstätte in Mansehra (120 km nördlich von Islamabad) angehalten, wo bisher unbekannte Täter zwei Handgranaten auf den Bus geworfen hatten. Die Sprengsätze waren jedoch in der Luft explodiert. Zum Anschlag hat sich niemand bekannt. Die pakistanische Polizei hat inzwischen mehr als 150 Verdächtige festgenommen. Die 27-köpfige Gruppe hatte eine Reise unter dem Motto "Auf der alten Seidenstraße durch China" gebucht. Die Rundfahrt, die 33 Tage dauern sollte, begann in Pakistan. Die Kosten in Höhe von 3.470 Euro pro Person werden nach Angaben des Veranstalters zurückerstattet. (APA)