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Mit einem furiosen Debüt kam die Deutsche Telekom vor fünfeinhalb Jahren an die Börse. Hunderttausende Privatanleger legten damals erstmals Geld in Aktien an, die T-Aktie wurde zum Symbol einer Ära. Drei Jahre ging es praktisch nur bergauf, doch im Zuge der allgemeinen Branchenkrise setzte auch das Papier der Deutschen Telekom zur Talfahrt an. Nachfolgend die wichtigsten Stationen der klassischen deutschen "Volksaktie":

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18. November 1996: Die T-Aktie legt an der Frankfurter Börse einen gelungenen Marktstart hin. Großanleger zahlen 28,50 DM (14,57 Euro) für das Papier, Privatinvestoren 50 Pfennig weniger (14,32 Euro). In den folgenden Monaten und Jahren geht der Kurs stetig nach oben.

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28. Juni 1999: Beim zweiten Telekom-Börsengang kosten die neu auf den Markt kommenden T-Aktien 39,50 Euro. Vor allem der Boom bei Internet und Mobilfunk beschert der T-Aktie einen Höhenflug.

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Frühjahr 2000: Auf dem Höhepunkt der Hightech-Euphorie überspringt die T-Aktie die Marke von 100 Euro. Die Internet-Tochter T-Online startet mit zweistelligen Kurszuwächsen selbst glanzvoll an der Börse.

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19. Juni 2000: Beim dritten Börsengang bringen die neuen Aktien dem Bund einen Rekorderlös von 15,3 Mrd. Euro. Die Neuausgabe drückt den Kurs der T-Aktie aber deutlich. Die Aktie fällt unter den Ausgabepreis für die neuen Anteilsscheine von 66,50 Euro.

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24. Juli 2000: Die Telekom kündigt den Kauf des US-Mobilfunkbetreibers VoiceStream für 50,7 Mrd. Dollar an. Zwei Wochen später bläst sie den Börsengang ihrer Mobilfunktochter T-Mobile ab - mit Verweis auf die Eingliederung des Neukaufs. Zu diesem Zeitpunkt steht der Kurs der T-Aktie bei 47 Euro.

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August 2000: Die Telekom erwirbt wie in Großbritannien auch in Deutschland eine UMTS-Lizenz für Multimedia-Mobilfunk und zahlt dafür an den Bund rund acht Mrd. Euro, seitdem drückt eine immense Schuldenlast das Unternehmen.

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10. September 2001: Die T-Aktie stürzt erstmals unter den Ausgabekurs des ersten Börsengangs.

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5. März 2002: Die Telekom verkündet erstmals rote Zahlen für ein Geschäftsjahr. Der Nettoverlust beläuft sich 2001 auf 3,5 Mrd. Euro. Am 23. April muss die Telekom wegen des gescheiterten TV-Kabelnetzverkaufs an den US-Konzern Liberty Media ihr Schuldenziel revidieren. Statt die Verbindlichkeiten noch dieses Jahr auf 50 Mrd. Euro zu senken, geht das Unternehmen nun erst von Ende 2003 aus.

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14. Juni: Die T-Aktie fällt unter die magische Marke von zehn Euro. Am 21. Juni durchbricht die T-Aktie auch die Neun-Euro-Grenze nach unten. Damit hat sie seit den Höchstständen von Frühjahr 2000 einen Wertverlust von über 90 Prozent erlitten. In folge streift das Papier sein Allzeit-Tief bei 8,14 Euro.

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Zwar konnte sich das geprügelte Papier deutlich von seinen Tiefs lösen, nach tagelangen Spekulationen um die Ablöse von Telekom-Chef Ron Sommer stürzt die Aktie um mehr als 14 Prozent auf 10,40 Euro ab. Als Ron Sommer am Dienstag schließlich seinen Rücktritt verkündet, reagiert die Aktie mit einem Kurssprung und notiert gegenwärtig wieder über elf Euro.(red)

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