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Brüssel - Die Inflationsrate ist in der Eurozone auch im Juni rückläufig gewesen. Im Mai lag die jährliche Inflationsrate in den zwölf Euro-Ländern bei 2 Prozent, im Juni sank sie auf 1,8 Prozent, wie das Statistische Amt der EU-Kommission, Eurostat, am Mittwoch berichtete. Ein Jahr zuvor hatte die Rate noch bei 3 Prozent erreicht. Die EU-15 schnitt mit einem Rückgang von 1,8 Prozent im Mai auf 1,6 Prozent im Juni noch besser ab. In der Vergleichszeit des Vorjahres lag die Teuerungsrate im EU-Schnitt noch bei 2,8 Prozent. Großbritannien ist "Musterschüler" mit 0,6 Prozent Österreich nahm mit einer Kaufkraftentwertung von 1,5 Prozent Platz fünf unter den fünfzehn EU-Staaten ein. "Musterschüler" waren Großbritannien mit nur 0,6 Prozent und Deutschland mit 0,7 Prozent, gefolgt von Belgien mit 0,8 Prozent. Schlusslicht bildeten die Niederlande mit einem Kaufkraftverlust von 3,0 und Irland mit 4,5 Prozent. Die stärksten Preisanstiege gegenüber Juni 2001 wurden nach vorläufigen Eurostat-Zahlungen bei Nahrungsmitteln (4,6 Prozent), Gastgewerbe und Hotellerie (4 Prozent)und im Bildungswesen (3,6 Prozent) im EU-Schnitt verzeichnet.(APA)