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PAraguays Präsident Luis Gonzalez Macchi

Foto: APA/AFPI/Garcia
Asuncion - Zwei Tage nach den gewaltsamen Protesten in Paraguay hat Präsident Luis Gonzalez Macchi am Mittwoch den Ausnahmezustand wieder aufgehoben. Die öffentliche Ordnung im Land sei wieder hergestellt, teilte der Präsident in einer im Rundfunk verlesenen Erklärung mit. Der Ausnahmezustand sollte ursprünglich fünf Tage dauern. Am Montag waren bei einer Demonstration in Ciudad del Este zwei Menschen getötet und mindestens 17 verletzt worden. Im ganzen Land protestierten Menschen gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und forderten Gonzalez Macchis Rücktritt. Paraguay ist eines der ärmsten Länder Südamerikas und leidet wie Argentinien und Brasilien unter einer anhaltenden Wirtschaftskrise. (APA/AP)