Laibach - Die Standpunkte bei den Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Fluglotsen und der Zivilflugverwaltung im slowenischen Verkehrsministerium "klaffen noch weit auseinander", berichtete die Nachrichtenagentur STA gegen Abend. Die Fluglotsen zeigten sich zwar bereit, auf eine fünfprozentige Gehaltserhöhung zu verzichten, bestehen aber unter anderem darauf, dass der "Zuschuss für die Fluglotsen-Bevollmächtigung" um zehn Prozent erhöht wird. Außerdem geht es um die Gewährleistung sozialer Rechte nach der Einrichtung des mitteleuropäischen Zentrums für Flugkontrolle in Wien zwischen 2007 und 2010. Die Fluglotsengewerkschaft spricht weiter von einem "unbefristeten Streik", der erst unterbrochen werde, wenn alle Forderungen erfüllt seien. Unterdessen wird sich auch die slowenische Regierung bei ihrer morgigen Sitzung mit dem Problem befassen. Wegen des Fluglotsenstreiks wird die größte slowenische Fluggesellschaft Adria Airways tägliche Verluste in der Höhe von 250.000 Euro hinnehmen müssen, berichtete STA. (APA)