Washington - Die US-Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commision (SEC) hat am Mittwochabend die Beilegung eines Verfahrens gegen PricewaterhouseCoopers (PwC) bestätigt. Demnach wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wegen Verstöße gegen die so genannten Unabhängigkeitsstandards in 14 Fällen ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 5 Mill. Dollar (4,94 Mill. Euro) zahlen. Dies ist die bisher höchste Strafe, die wegen Vergehen dieser Art von der SEC verhängt wurde. Davon entfallen 2,75 Mill. Dollar direkt auf die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie 2,25 Mill. Dollar auf die Wertpapierabteilung des Unternehmens. Erfolgsabhängiges Entgeld In den von der SEC beanstandeten Fällen haben die fraglichen Unternehmen entweder die Investmentbanking-Sparte von PwC oder diejenige von Cooper's & Lybrand Securities für Beratungsleistungen engagiert. Dabei wurde ein erfolgsabhängiges Entgelt vereinbart. Zwar sei es nicht generell verboten, Tochtergesellschaften von Beratungsfirmen als Underwriter einzusetzen, allerdings seien die in diesen Fällen gezahlten Honorare nicht angemessen gewesen, begründete die SEC. Gegen die 14 Kunden von PwC wurde der Behörde zufolge kein Bußgeld verhängt. (APA/vwd)