Rom - Streiks in Italien haben am Freitag vor allem Touristen getroffen: Zahlreiche Museen blieben geschlossen, und die meisten Flughäfen des Landes stellten vorübergehend den Betrieb ein. Museumsangestellte legten für zwei Stunden ihre Arbeit nieder, um gegen die Pläne der Regierung zu protestieren, denen zufolge Privatfirmen einen Teil des kulturellen Erbes des Landes verwalten sollen. Der Vorschlag hatte vergangenen Monat eine Debatte ausgelöst, weil die Firmen die Sehenswürdigkeiten theoretisch auch verkaufen könnten. Der vierstündige Streik der Fluglotsen richtete sich gegen die Reformpläne der Regierung, Kündigungen in bestimmten Fällen zu erleichtern. Allein die italienische Fluggesellschaft Alitalia musste 151 Flüge streichen. (APA/Reuters)