Wien - "Natur pur"-Zitronen unterliegen wie andere Bio-Produkte Spar-eigenen regelmäßigen Kontrollen. Das betonte das Unternehmen am Donnerstag in einer Reaktion auf die Veröffentlichung der Ergebnisse eines "Bio-Tests" der Wiener Arbeiterkammer (AK). Bei keiner dieser Untersuchungen sei eine Belastung mit Pestiziden festgestellt worden, so Spar.Eigenwillige Spar-Erklärung Bei den von der AK gefundenen Pestiziden handele es sich um Wirkstoffe, die im Zitronenanbau überhaupt nicht verwendet werden. Spar: "Eine mögliche Erklärung wäre, dass es zu einer Übertragung im Geschäft gekommen ist, wenn zum Beispiel Kunden zuerst konventionelle Ware angreifen und dann biologische." Das Unternehmen habe umfangreiche Tests beauftragt. "Zu bemerken ist jedoch auch, dass die von der AK gefundene Pestizidbelastung einen sehr geringen Wert aufweist, der weit unter dem Grenzwert für konventionelle Produkte liegt." Betroffene Bio-Kartoffel aus Sortiment genommen Bei einer betriebseigenen routinemäßigen Untersuchung wurde eine "geringe Belastung mit einem keimhemmenden Mittel bei Bio-Kartoffeln aus einem bestimmten Verpackungsbetrieb" festgestellt, betonte Spar. Diese Produkte seien unverzüglich aus dem Sortiment genommen worden. Der Anbau der Erdäpfeln sei einwandfrei erfolgt. Die mögliche Ursache für die Belastung: Konventionelle Waren wurden in einem Verpackungsbetrieb neben Bio-Produkten gelagert. Spar: "Seit Ende Juni sind getrennte Verpackungslinie in Betrieb." (APA)