Limoges - In Frankreich haben einheimische Prostituierte gegen unliebsame Konkurrenz aus Osteuropa und Afrika demonstriert. Bei einem Schweigemarsch in Limoges protestierten in der Nacht zum Donnerstag mehr als zwei Dutzend Menschen mit Transparenten wie "Gegen illegale Prostituierte" und "Nein zu Minderjährigen". "Sie verderben die Preise und machen alles, dazu ohne Kondome", beschwerte sich eine einheimische Prostituierte über die Ost-Konkurrenz. "Unser Umsatz ist seit Jänner deswegen um 80 Prozent gesunken", klagte eine andere. In Limoges arbeiten nach Angaben der Polizei derzeit rund 40 "Sexanbieterinnen", darunter auch Frauen aus Albanien, Litauen, Rumänien, Ghana, Nigeria und Sierra Leone. (APA/dpa)