Washington - Immer mehr Stars wollen zu den Sternen fliegen - oder zumindest mit entsprechenden Gerüchten im Gespräch bleiben. Lance Bass von der Popgruppe 'N Sync dürfte dabei die Nase vorne haben. Die russische Weltraumbehörde habe Bass für den Flug vorgeschlagen, bestätigte am Donnerstag ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde NASA, Mike Braukus. Dies sei aber erst die erste Etappe auf dem Weg ins All, fügte er einschränkend hinzu. Bass müsse noch einen Vertrag mit dem russischen Staat abschließen und ferner die Genehmigung einer internationalen Kontrollkommission erhalten. Der Agent des Sängers der US-Popgruppe N Sync, Jill Fritzo, sagte, die Weltraum-Reise sei zu "90 Prozent" sicher. Bass werde in den nächsten vier bis fünf Monaten in Russland für seinen Aufenthalt an Bord der ISS trainieren. Filmheld Tom Cruise hat seinerseits der Zeitschrift "Cinema" gesagt, er habe schon mit der NASA über einen Flug im Space Shuttle gesprochen. Außerdem soll das Supermodel Cindy Crawford der Zeitschrift zufolge beste Aussichten haben, bereits im Oktober die ISS zu besuchen. Die Einladung russischer Kosmonauten liege vor, nur Crawfords voller Terminkalender könne das Vorhaben vereiteln. Bass again Der Nachrichtensender CNN meldete am Donnerstag, der 23-jährige Lance Bass könne wahrscheinlich schon im Herbst an Bord einer russischen Sojus zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Die US-Raumfahrtbehörde NASA bestätigte auf Anfrage, dass die Russen den 'N Sync-Sänger auf die Namensliste gesetzt hätten, dies sei aber ein rein protokollarischer Akt. Nach Informationen von CNN haben sich die Hauptsponsoren wie der Musiksender MTV und Destiny Productions sowie die russische Vermittlungsagentur MirCorp und die russische Raumfahrtagentur bei einem Treffen in Los Angeles praktisch geeinigt. Die russische Raumfahrtagentur wolle dies nur noch nicht bekannt geben, so lange Lance Bass nicht eine Anzahlung auf den geschätzten Flugpreis von 20 Millionen Euro auf den Tisch gelegt habe. Bass, der zurzeit in Russland trainiert, sagte CNN lediglich, er sei optimistisch. Er rechne damit, dass er noch diese Woche mehr wissen werde. Der Musiker hatte sich in Moskau bereits mehrfach auf seine gesundheitliche Tauglichkeit für einen Flug zur Internationalen Raumstation ISS prüfen lassen. Sie waren schon oben Die ersten beiden Weltraumtouristen waren der Amerikaner Dennis Tito und der Südafrikaner Mark Shuttleworth. Sie hatten für ihren Flug ins All jeweils 20 Millionen Dollar an die russische Raumfahrtbehörde gezahlt. (APA/dpa)