Berlin - Die Hartz-Kommission will einem Zeitungsbericht zufolge eine mehrstufige Ausgestaltung des Arbeitslosengeldes vorschlagen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, sollen erwerbsfähige Arbeitslose nach den Plänen des Experten-Gremiums zunächst ein Arbeitslosengeld der Stufe I erhalten. Dieses werde aus den Beiträgen der Arbeitslosenversicherung finanziert. Ältere Arbeitslose über 55 Jahre sollen die Unterstützung wie bisher bis zu 32 Monate beziehen können. Anschließend folgt statt der bisherigen Arbeitslosenhilfe das aus Steuermitteln finanzierte, zeitlich unbegrenzte Arbeitslosengeld II, welches auch an arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger gezahlt werden soll. Nicht erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger hingegen sollen weiter im von den Kommunen finanzierten Sozialhilfesystem bleiben. (APA)