Wien - Die Allianz zwischen Renault und Nissan schlägt nun auch in Österreich durch. Renault und Nissan wollen eine gemeinsame Gesellschaft gründen, um Synergien besser nutzen zu können. Der jeweilige Markenidentität soll strikt gewahrt bleiben. Befürchtungen, dies könne zu einem Händlersterben führen, weisen beide Importeure zurück. Im einzelnen wurden Allianz-Koordinatoren eingesetzt, die die Gründung einer "Single Legal Entity" Anfang 2003 in die Wege leiten sollen. Diese Gesellschaft wird Eigentum von Renault, die Nissan-Mitarbeiter werden in ein Renault-Dienstverhältnis wechseln. Die Betriebsräte prüfen. Standort offen Geprüft wird auch, wie EDV, Einkauf und Administration schnellstmöglich vereinheitlicht werden können. Wo der gemeinsame Standort liegen werde, könne man zum aber noch nicht sagen, so Bettina Pepek, Renault Österreich, zum S TANDARD . Derzeit sitzen die Franzosen in der Laaer Berg-Straße 66, Wien 10., die Japaner im Tarbuk Business-Park 1, Schwechat. Renault verkaufte 2001 in Österreich 19.478 Neuwagen, erreichte damit 6,6 Prozent Marktanteil - Rang vier in der Zulassungsstatistik. Für einen neuen Nissan entschieden sich 5738 Käufer - das bedeutet 1,95 Prozent Marktanteil und Rang 15. (stock, DER STANDARD, Printausgabe 20.7.2002)