Frankfurt - Der Münchener Autobauer BMW will1 langfristig 25 Prozent seines Absatzes in Asien erwirtschaften. In einem ersten Schritt werde BMW den Vertrieb in Asien weiter ausbauen und noch in diesem Jahr die nächste Vertriebstochter in Malaysia gründen, sagte BMW-Asien-Pazifik-Chef Lüder Paysen der "Automobilwoche". Im ersten Halbjahr 2002 habe Asien bislang nur 6,7 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Um das angestrebte Ziel zu erreichen, werde die Produktion in Asien in einer mehrstufigen Strategie ausgebaut. Zunächst solle das bestehende Werk im thailändischen Rayong zügig erweitert werden. "Wir wollen es zu einem regionalen Werk für alle ASEAN-Staaten ausbauen", sagte Paysen. Die regionalen Märkte wolle BMW aus Thailand beliefern, sobald die asiatische Freihandelszone AFTA realisiert sei. Langfristig plant Paysen, von Rayong aus auch außerasiatische Märkte zu bedienen. Auch in Indien wolle BMW aktiv werden, hieß es. Vor rund einer Woche hatte BMW die Genehmigung von der chinesischen Regierung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Brilliance China zur Produktion von BMW-Autos in China erhalten und war damit bei dem geplanten Eintritt in den chinesischen Markt einen wichtigen Schritt weiter gekommen.(APA/Reuters)