Peking - Bei heftigen Unwettern mit eiergroßen Hagelkörnern sind in China mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen und etwa 250 weitere verletzt worden. Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, kostete ein Wirbelsturm in der Provinz Henan 16 Bewohner das Leben, rund 200 wurden verletzt. Zahlreiche Häuser stürzten ein, der Straßenverkehr brach zusammen. Strom- und Telefonverbindungen wurden unterbrochen. In der Provinz Guangdong starben neun Menschen, 20 wurden verletzt. Von Überschwemmungen waren Zehntausende betroffen. In dem Touristenort Lushan in den Bergen der Provinz Jiangxi wurden drei Besucher bei einem Gewitter vom Blitz erschlagen. Wie Zeitungen am Samstag berichteten, wurden rund 40 Menschen verletzt. Die Besuchergruppe wurde während eines Ausflugs am Freitag von dem Gewitter überrascht und suchte in einer kleinen Pagode Unterschlupf. Nach Angaben eines der Verletzten schlug der Blitz in unmittelbarer Nähe der Pagode im Boden ein. (APA/AP)