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Bei 32 Grad im Schatten ist´s im Wasser nicht ganz so heiß - das scheint diese Robbe in Schönbrunn zu genießen

Foto: APA/Gindl

Wien - Im Tiergarten Schönbrunn hegt man zum 250-Jahr-Jubiläum große Pläne. Nachdem die "letzten wunden Punkte", die Löwenanlage und die Kea-Voliere, bereits in Bau seien, wolle man im Herbst das Polarium für die Robben und Pinguine in Angriff nehmen, erklärte Direktor Helmut Pechlaner. Auch Ameisenbären und Giraffen sollen künftig mehr Platz bekommen.

Noch bedeutender dürfte ein weiterer Schritt sein: Die Fläche der derzeitigen Schönbrunner Filmstudios wird dem Zoo zugeschrieben werden, da die Filmklasse ein Studio am neuen Universitätsgelände erhält. "Hier wollen wir ein Veranstaltungszentrum errichten. Ich kann mir auch ein gigantisches Wasserbecken mit mittelamerikanischen Seekühen und eine Zoo-Schule vorstellen", so Pechlaner. Die Marchfeld-Schlösser Betriebsgesellschaft m.b.H., eine gemeinsame Tochter von Tiergarten und Schloss Schönbrunn, will in Schloßhof und Niederweiden ein Zentrum gefährdeter k.u.k. Haustierrassen errichten sowie einen Wildpark mit Wisenten, Urpferden, Bären und Wölfen.

Der Tiergarten feiert am 30. und 31. Juli sein 250-jähriges Bestehen. Seit der Privatsierung 1991 ist der Tiergarten einer der weltweit modernsten Zoos geworden, die Besucherzahlen stiegen in diesem Zeitraum von 730.000 auf 1,724.000. (DER STANDARD, Printausgabe, 22.7.2002,APA)