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Wer vorm Fernseher krank ist, leidet doppelt.

Wer fiebert, neigt zur Wahrnehmungsschwäche. Und der immer kürzer werdende Verwertungszyklus der Boulevardmagazine und Nachmittagstalkshows tut das seine dazu, dass einen mitunter verstörende Déjà-vus heimsuchen.

Foto: APA/NEUMAYR

Die sehen dann zum Beispiel aus wie Sven,

... ein trauriger junger Mann, der unter einer besonders eifersüchtigen Lebensgefährtin leidet, die ihm selbst Telefongespräche mit weiblichen Amtspersonen untersagt: Vor einigen Tagen im Programm der Konkurrenz noch arbeitslos, erhielt die Leidensgeschichte dann bei Bärbel Schäfer immerhin in diesem Punkt eine neue Wendung - Sven arbeitet jetzt an der Tanke, wird von Claudia allerdings auch dort peinlich genau überwacht und droht noch immer mit Beendigung der Beziehung.

Foto: derStandard.at

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Unter den Gästen ist eine gewisse Reisetätigkeit

... festzustellen, zwischen den Redaktionen herrscht offenbar ein intensiver Austausch - man ist sich eben selbst das treuste Publikum

Foto: APA/dpa/Scheidemann

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Einen Tag nach Britt Reinecke hat endlich Barbara Karlich

... das Problem der "Luxusfrauen" engagiert unter die Lupe genommen. Nach den Wienerinnen werden nunmehr deutsche Frauen ebenfalls auf ihre Willigkeit zum Tragen transparenter Oberbekleidung überprüft.

Foto: APA/ORF/Ramstorfer

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Und auch der neue Star des Boulevards,

... jener blinde ostdeutsche Hellseher, der die Zukunft seiner Klientel aus deren Pobacken ertastet, hat es inzwischen via RTL und Co. bis zu ATV geschafft. Die Fieberkurve neigt sich. (irr/DER STANDARD; Printausgabe, 22.7.2002)

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