Belfast/London - Bei Straßenunruhen in der nordirischen Hauptstadt Belfast ist in den frühen Morgenstunden ein junger Katholik erschossen worden. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, war zuvor in dem Krisenviertel Ardoyne ein Protestant durch Schüsse verletzt worden. Die BBC nannte die Auseinandersetzungen die "schlimmsten" seit einigen Monaten. Durch den Tod des etwa 20-jährigen Mannes dürfte es nach Ansicht von Beobachtern noch schwieriger werden, den gegenwärtigen Zyklus der Gewalt in Nordirland zu beenden. Der britische Premierminister Tony Blair will in dieser Woche eine Erklärung zur Fortsetzung des Friedensprozesses abgeben.(APA/dpa)