Wellington - Zwei mit atomarem Brennstoff beladene Spezialschiffe haben am Montag vor der neuseeländischen Küste eine Flotte von Umweltschützern ausmanövriert. Die Umweltorganisation Greenpeace erklärte, zwei Aktivisten hätten sich vor den Schiffen ins Meer gestürzt, um ihre Einfahrt in internationale Gewässer zu verhindern. In der Nacht sei es den Schiffen jedoch gelungen, die zehn Boote der Umweltschützer zu umfahren. Die Schiffe sind beladen mit 255 Kilogramm eines Mischoxids aus Uran und Plutonium. Der Brennstoff hätte in der japanischen Nuklearanlage Takahama eingesetzt werden sollen, das Betreiberunternehmen wies ihn jedoch als mangelhaft ab und schickte ihn zurück zum Hersteller British Nuklear Fuels Ltd. (BNFL). Kritiker bezeichneten den Rücktransport als zu gefährlich und erklärten, die Fracht könne zum Ziel von Terroristen werden.(APA/AP)