Vivendi Universal, Paris, will nach Informationen der Zeitung "Le Figaro" den Bezahlsender Canal Plus nicht komplett verkaufen, sondern lediglich die Verlust bringenden Unternehmensteile. Nach der Aufspaltung sollten 51 Prozent der Tochter an die Börse gebracht werden. Der neue Vorstandsvorsitzende von Vivendi Universal, Jean-Rene Fourtou, habe entschieden, den französischen Kernbereich, die Satellitenplattform CanalSatellite und Multithematiques nicht zu verkaufen. Diese drei Vermögenswerte hätten einen Wert von etwa vier Mrd. Euro. Das Filmstudio StudioCanal, der Softwarehersteller Canal Plus Technologies und die Sender außerhalb Frankreichs sollten dagegen verkauft werden. Rupert Murdoch, CEO der News Corp Ltd, Sydney, habe dem Kauf der italienischen Telepiu für 1,3 Mrd. Euro am Ende des Sommers zugestimmt, schreibt die Zeitung weiter. (APA/vwd)