Wien - Zehn Prozent mehr Geisterfahrer auf Österreichs Straßen als im Jahr zuvor registrierte das Ö3-Verkehrsservice im ersten Halbjahr 2002. Insgesamt mussten die Mitarbeiter 215 Mal Alarm schlagen. Somit ist wieder das Niveau des Rekordjahres 2000 erreicht, hieß es in einer Aussendung. Mit einem weiteren Anstieg der Geisterfahrerzahlen in den Sommermonaten muss gerechnet werden. Ranking Steiermark (49) und Niederösterreich (42) führen erneut die Bundesländerstatistik an. An dritter Stelle liegt Kärnten (30). In Salzburg und Vorarlberg sind die Zahlen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2001 leicht angestiegen, in Tirol, Oberösterreich, Wien und im Burgenland etwas gesunken. Das Bundesland mit den vorläufig wenigsten Geisterfahrern ist das Burgenland mit bisher nur zwei Meldungen. Donnerstags vor allem ... In der Statistik der gefährlichsten Wochentage ist der Donnerstag Spitzenreiter. 37 Mal wurde an diesen Tagen vor Geisterfahrern gewarnt. Der Zweitgefährlichste ist der Sonntag. Das Schlusslicht bildet der Freitag mit 26 Meldungen. Mit je fünf Geisterfahrern waren der 6. Jänner und der 21. März bisher die Rekordtage. ... und im Sommer Die stärksten Monate waren der Jänner und der Mai mit jeweils 41 Meldungen. Mit nur 29 Alarmen waren der April am friedlichsten. Der gefährlichste Zeitabschnitt werden voraussichtlich auch heuer die Sommermonate sein. Die A2, Südautobahn, ist wie bisher die Autobahn mit den meisten Geisterfahrten. Das gefährlichste Autobahnteilstück im ersten Halbjahr 2002 ist der Wörtherseeabschnitt auf der A2 zwischen Klagenfurt und Villach. (APA)