Caracas - Mindestens drei Menschen sind in Venezuela nach schweren Unwettern mit Überschwemmungen ums Leben gekommen. Der Gouverneur des betroffenen südwestlichen Bundeslandes Apure, Luis Lippa, erklärte am Montag, rund 20.000 Menschen seien obdachlos geworden. Über Dutzende von Gemeinden und Bezirken Apures wurde der Notstand verhängt. Nachdem der Fluss Sarare über die Ufer trat, hätten die Wassermassen am Wochenende Anbauflächen und Straßen überflutet und Häuser mit sich gerissen, sagte Lippa. Am schlimmsten betroffen sei die Gemeinde Guasdualito an der Grenze zu Kolumbien, die am Montag zu 95 Prozent unter Wasser stand, sagte der Gouverneur. Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello erklärte unterdessen, die Zentralregierung habe ein Aktionsplan mit Evakuierungen und Verteilung von Kleidung und Lebensmitteln in Gang gesetzt. Laut den Meteorologen sollen die starken Regenfälle im Südwesten Venezuelas in den nächsten Tagen anhalten. (APA/dpa)