Washington - Die USA haben die vorläufige Einigung auf einen Fahrplan zur Beendigung des 19 Jahre alten Bürgerkrieges im Sudan am Montag als einen "bedeutenden Schritt zu einem gerechten und dauerhaften Frieden" begrüßt. Der Sprecher des Washingtoner Außenministeriums, Richard Boucher, wertete die Absprache als starken Hinweis auf die Bereitschaft und Fähigkeit der Bürgerkriegsparteien zu einer Verhandlungslösung.Sonderbotschafter Ex-Senator Danforth für den Sudan Die USA würden neben Großbritannien, Norwegen und der Schweiz in der unabhängigen Kommission mitarbeiten, die die Umsetzung in den kommenden sechs Jahren beobachten soll, sagte der Sprecher. Verhandlungen über Einzelheiten sollen im August fortgesetzt werden. Die USA hatten die Konfliktparteien in den vergangenen Monaten unter Druck gesetzt, den Konflikt zu lösen. US-Präsident George W. Bush hatte den Ex-Senator Danforth zum Sonderbotschafter für den Sudan ernannt. Die sudanesische Regierung und die Südsudanesische Volksbefreiungsarmee (SPLA) hatten am Wochenende in Nairobi in einer gemeinsamen Erklärung die Trennung von Religion und Staat festgeschrieben. Außerdem hatten sie einen Zeitplan für eine Abstimmung über eine Abspaltung des christlichen afrikanischen Südens vom islamisch-arabischen Norden des Landes vereinbart. APA/dpa)